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 Betreff des Beitrags: KEIN GRASSCHNITT FÜR HUNDE
BeitragVerfasst: 29.05.2010, 17:09 
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Von: Gila Ohm [mailto: private_hundehilfe@hotmail.de ]
Gesendet: Freitag, 28. Mai 2010 14:02
An: verteiler
Betreff: KEIN GRASSCHNITT FÜR HUNDE

hallo corry,
eine unendlich traurige geschichte und warnung für andere hundehalter. ich bete, daß es anderen noch hilft

während ich diese zeilen schreibe, kämpft mein kleine yorkiehündin um ihr kleines unschuldiges leben. und ich bin schuld.
ich schreibe diese geschichte für alle anderen hiundebesitzer, auch um abgelenkt zu sein, bin schon fast wahnsinnig, meine nachbarn sitzen bei mir. ich weiß nicht wie ich es ertragen soll..........

wir haben sehr viel platz für unsere tiere und ich lasse sie grundsätzlich NIE aus den augen. sie sind mein leben. am samstag vor pfingsten durften sie für 10 min allein auf unserem hinteren grundstück spielen( wir haben es extra für sie dazugekauft), da ich die 4 wochen alten welpen unserer beaglehündin, die ich aus animal hording haltung übernommen habe, versorgt habe. dann ging ich nach hinten, wir haben spielt und getobt. alles wie immer.
am abend fing unsere beaglehündin furchtbar an sich zu übergeben. wieder und wieder. kurz danach willy, unser dami-mix. beide hunde sind ungeheuer verfressen. da wir absolut keine erklärung hatten, suchten wir millimeter für millimeter das grundstück ab. wir fanden nichts. beide hunde übergaben sich wieder und dieses mal konnte ich gras erkennen.
wir haben immer einen grashaufen auf dem hinteren grundstück. seit jahren. nie hat sich ein hund dafür interessiert. einen teil habe ich zwischen die büsche gelegt, weil ich nicht mehr herr der unkrautes wurde. ich sah, daß zwischen den büschen ein teil ein wenig aufgekratzt war und das vermoderte, stinkende gras ziemlich frei lag.
also sofort ab zum tierartz, der meinte, es hätten sich durch den faulprozess bakterien gebildet und sei hochgefährlich. sie wurden entsprechend behandelt und wir haben bei ihnen gewacht. am morgen ging es ein wenig besser. wieder hin, noch einmal entsprechend versorgt und am pfingstmontag was alles einigermaßen in ordnung. sie bekamen schonkost und wir waren nicht mehr so besorgt. Alles iist gut, dachten wir.
Mittwoch abend fing unsere anna an zu spucken, kurz danach auch cindy, meine yorkiehündin. nur schleim. donnerstag morgen um 8 gleich zum doc. versorgung wie bei den anderen und wieder nach hause. kaum dort, verlor anna blut aus dem darm es kam vorn und hinten raus. wieder hin,nocheinmal spritzen und elektrolyte, etc. am späten nachmittag schoß das blut nur aus diesen beiden kleinen körpern und es fing an, ihnen richtig schlecht zu gehen. wieder zum arzt, sofort tropf etc. er wollte sie sicherheitshalber dabehalten, machte uns aber keine angst. es käme von den darmzotten, die jedesmal bei anstrengung platzten und entsprechend blut abgaben.
wir sollten sie am freitagmorgen abholen. dann der anruf, daß er bis um 3 nachts bei den beiden gesessen hätte und es anna ziemlich schlecht gehe. cindy hätte sich ein wenig erholt. aber anna sollten wir in die klinik bringen, da er mit seinem latein am ende war. sagte uns aber, daß sie auch dort sicher nicht viel mehr machen könnten.
Um 11h haben mein mann und meine tochter beide geholt. anna war in sehr schlechtem zustand, cindy ein wenig wacher.
kurz vor der klinik (3/4 std. von uns) schlief anna in den armen meiner tochter ein......
um cindys kleines leben wird gekämpf, sie muß leiden, weil ich so nachlässig war.
während ich dies schreibe warten mein mann und meine tochter darauf, daß cindy es schafft. sie geben ihr nicht viel chancen...........
und ich sitze hier bei all unseren anderen hunden, alle um mich versammelt um mich zu trösten.
anna hätte noch so viel von leben haben können, wir haben sie aus spanien als welpen gerettet und sie war erst 6 jahre alt
Ich wäre niemals auf die idee gekommen, daß sie an das gras gehen. einmal kann das letztemal sein.
PAßT AUF EURE TIERE AUF
_________________
Ich bin die Schnellste :

Während andere noch stolpern - liege ich schon auf der Fresse .



_________________
Ich mußte meinen Heiligenschein wieder abnehmen,er hat gegen die Hörner gedrückt.

Jede Nacht sitzt der Teufel an meinem Bett und bewundert sein Meisterwerk.
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12.06.2010, 18:33 
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Von: Gila Ohm [mailto: private_hundehilfe@hotmail.de ]
Gesendet: Samstag, 12. Juni 2010 00:10
An: verteiler
Betreff: Unsere CINDY ist wieder bei uns!!!!

Hallo Corry,
wärest Du so nett und stellst den Text ein,
lieben Dank,
Gila und Pfötchen


Hallo und DANKE an alle, die für unsere Cindy mitgezittert haben...............

Wir haben gebraucht, um uns einigermaßen zu fassen. Es wird noch lange lange dauern.
Wie mir gesagt wurde, ist diese, unsere furchtbare Geschichte wohl über einige Foren gelaufen. Viele haben wohl mit und für unsere Cindy gezittet. Dafür lieben Dank. Das Gefühl, daß dort noch mehr Menschen sind, die diesen unbeschreiblichen Schmerz verstehen, tut trotz allem gut. Und Danke für die lieben mails.
Sinn und Zweck soll es sein, aufmerksam zu machen, es nicht wegzuschieben nach dem Motto, das haben wir immer so gemacht. Wir haben es auch immer so gemacht, viele Jahre!
Darum versuche ich, diese Nachricht, die ich über den Verteiler laufen ließ, fortzusetzen.
Es fällt schwer und alles kommt wieder hoch............ Wären wir nur 5 Min. eher da gewesen, vielleicht hätte unsere Anna es auch geschafft....
Wir stellen für uns fest, je älter wir werden, desto sensibler reagieren wir auf alles, was mit Tieren zu tun hat. Ob das normal ist? Und wir können diese Gefühle einfach nicht an die Seite schieben. Vor allem mein Mann leidet unbeschreiblich, selbst wenn es ein Pflegling geschaftt hat und in seine neue, tolle Familie umziehen darf (muß).

Wie ihr wißt, sind mein Mann und meine Tochter mit unseren Hunden sofort in die Klinik nach Hamburg gerast. Es ist falsch, was ich geschrieben hatte. Anna lebte noch, meine Tochter konnte nur den flachen Atem nicht mehr spüren. Die Klinik war benachrichtigt und es waren sofort einige Ärzte zur Stelle, die sich wohl rührend um unsere Hunde kümmerten. Anna wurde noch reanimiert, tat dann den letzten Atemzug und ihre kleine Seele mußte uns verlassen.
Auch Cindy hatte kaum eine Chance. Man bekam aus keiner Vene Blut, es war zu dick. So ging man an die Halsschlagader. auch dort bekam man nichts. Div. Infusionen, Temperatur 34Grad, Schockzustand, Wärmekissen etc.
Div. Male schickten sie meinen Mann und meine Tochter hinaus, es muß unvorstellbar gewesen sein. Und ich war zu Hause, konnte nichts tun. Nichts.
Um 16 Uhr schickte man meine Familie nach Hause. Anna war bei Ihnen. Sie liegt nun auf ihrem Lieblingsplatz.
Niemand der Hunde durfte sich verabschieden, wir waren so in Panik, daß sich noch mehr infizieren würden.
Keiner unserer Hunde wußte, wo Anna liegt und doch liefen alle hin und legten sich zu ihr. Es war alles so unbeschreiblich furchtbar und gleichzeitig makaber.
Wenn wir aus dem Wintergarten sehen, sehen wir Anna.
Wir rufen sie ärgerlich, weil sie wieder der Meinung war, ihr eigenes Ding machen zu müssen. Aber sie ist nicht mehr da. Sie fehlt jede Sekunde des Tages. Sie war Mutter der Nation, die all unsere vielen Welpen mit groß gemacht hat, erziehend und liebevoll eingewirkt hat,fdie, wenn sie selbst Schelte bekam, gefragt hat: Anna? wer ist Anna? meint sie mich? Guck doch mal, wie süß ich bin,mich kannst du doch nicht meinen!
Sie war unbeschreiblich. Und doch hätte sie nie etwas aufgenommen ohne vorher zu fragen. Uns fehlt ein Stück unseres Herzens und niemals werden wir damit klar kommen, was wir in Gedankenlosigkeit angerichtet haben. ABER ANNA HILFT ES NICHT MEHR.

Wir haben bis zum nächsten Morgen um Cindy gebangt. Wie viele unserer Freunde auch. Wir bekamen den Anruf, ihr Zustand sei zur Zeit stabil, sie hätte fast normale Körpertemperatur und man hätte auch Blut bekommen. Sie wurde auf alles möglich getestet. U.a. auch auf Kokzidien und Giardien. Ich wußte, daß alles in Ordnung war und sagte es auch. Ich hatte Recht. Alles OK. Nichts festzustellen. Die Nierenwerte waren durch die Vergiftung noch sehr schlecht, es würde dauern. Am nächsten Tag die Nachricht, es ginge ihr erheblich besser, sie würde nicht fressen, und der Durchfall sei nicht zu stoppen. Aber man sah es positiv.
Am Sonntag warteten wir vergebens auf Nachricht. Nichts. Wir hatten abgesprochen, daß, egal wie sich ihr Zustand verändern würde, wir sofort benachrichtigt werden würde. Auf unserem Schrieb, den wir mitbekamen wurde aufgeführt, daß man morgens zu einer bestimmten Zeit anrufen könne um sich nach seinem Tier zu erkundigen. Was wir dann auch taten. Wieder und wieder. Ohne Erfolg. Es lief nur ein AB. Meine Freundin brachte mich auf die Idee, ein Fax zu senden. Ich sezte mich hin und schrieb unter anderem, daß wir hier vor Sorgen Amok laufen würden, meinem Mann es unbeschreiblich schlecht ginge und es doch wohl möglich sein müsse, bei so horrenden Behandlungskosten, eine kurze Nachricht an die Besitzer zu geben.
Unsere Nerven lagen blank. Wir haben weder geschlafen noch gegessen, alles ging mechanisch, Hunde versorgen, Spielen gehen und und und. Es ist erstaunlich, wie lange der Mensch durchhalten kann.
Dann, kurz danach der Anruf einer Ärztin, daß es Cindy wesentlich besser ginge und sie guter Hoffnung seien. Die neuerlichen Untersuchungen auf Kokzidien und Giardien seinen auch wieder negativ.Wir waren überglücklich und gleichzeitig tieftraurig. Es kamen so viele Fragen in uns auf...... Anna.
Wir bekamen nun täglich Bescheid, da sie aber noch auf Isolier-und Intensiv lag, durften wir sie auch nicht besuchen. Es ging ihr täglich besser und als die behandelnde Ärztin uns mitteilte, sie wäre heute bereits einige Schritte draußen gewesen, drängte ich darauf, sie besuchen zu dürfen. Nach einigem Hin- und -Her willigte sie ein.
Wir fuhren sofort los und dann kam sie uns entgegen..................
Sie lachte uns an und versuchte an uns hoch zu hüpfen. Keine Ahnung, wer sich mehr freute. Ich nahme sie auf den Arm und wir ließen unseren Gefühlen freien Lauf. Wir durften mit ihr kurz spazieren gehen. Es standen sehr viele Autos dort, sie erkannte unseren sofort und wollte hinein. Das ging natürlich nicht und ich weiß nicht mehr, was wir ihr alles erzählt haben, jedenfalls mußten wir wieder mit ihr hinein und sie bekam unterwegs noch einmal Durchfall.
wir sprachen mir der Ärztin, die mich als erstes anpfiff und meinte, solch ein Ding mit diesem Fax möge ich mir in Zukunft verkneifen. Priorität hätten die Tiere. Worauf ich ihr allerdings keine Antwort schuldig blieb, erklärte, daß wir genau deshalb hier seien aber....... Unsere Teufel aus den Augen sprangen hin und her. Keine tolle Situation und ich bin nach wie vor der Meinung, daß sie ja auf ihrem Gebiet eine Kapazität sein mag, aber wenn sie Mensch und Tier nicht unter einen Hut kriegt, ist sie meiner Meinung nach völlig fehl am Platze. Mal abgesehen davon, daß die Besitzer die Gehälter bezahlen.
Auf unsere Fragen erklärte sie uns, daß es wohl ein Virus gewesen sein könnte .Wir baten darum, uns dann zu erklären, warum weder unsere Immunschwachen Althündinnen, noch die knapp fünf Wochen alten Babys oder drei unserer anderen Hunde sich infiziert haben. Hinzu kommt, das die Kinder in der Nachbarschaft mit allen Hunden spielen, sie haben zu Hause Kaninchen, Meerschweinchen, meine Tochter hat Katzen, Pferde, Vögel usw. Ferner hatten in dieser Zeit, als es mit dem Erbrechen der ersten beiden Hunde anfing, Besuch von drei "Ehemaligen" Hunden, keiner hat sich angesteckt. Sie war ein wenig verunsichert??. meinte dann aber, daß auch die Theorie meines Tierarztes möglich sei. Sie hätten einfach keine wirkliche Erklärung dafür.
Dann fragte ich, warum Cindy auf der linken Hinterhand so stark humpeln würde. Sie meinte, das käme von der Infusion. Ich vergewisserte mich nochmals ob sie sicher sei ( für mich war es ein ganz klarer Patellaschaden) und sie bejahte erneut.
Wir ließen Cindy zurück und ermahnten sie, fein zu fressen, damit sie schnell nach Hause könne.
Am nächsten Tag kam der Anruf, daß Cindy, nachdem wir da waren, das erste Mal gefressen hätte und sie der Meinung seien, sie sei nun besser bei uns aufgehoben. Ihre Werte waren inzwischen bestens. Sie stellten uns anheim, wann wir sie holen wollten. Gleich eine Stunde später (18 Uhr) waren wir da und schlossen Cindy wieder in unsere Arme. Weihnachten, Ostern, ich weiß nicht was noch. Unbeschreiblich.
Noch einmal bestätigte die Ärztin uns, das Humpeln käme von der Infusion. Wir hatten noch Zeit, zwei-drei Fragen zu stellen, merkten schnell, daß nicht mehr Zeit für uns vorhanden war und gingen.
Zuhause angekommen gab es natürlich ein großes Hallo und unsere Hunde sind schier ausgeflippt vor Freude. Cindy auch und doch war sie anders. Ich kann nicht sagen wie. Aber anders, irgendwie zurückgezogen, als hätte sie Schmerzen und würde genauso unter Situation leiden wie wir. Sie hat ja die ganze Zeit bei Anna gelegen. Auch konnte sie scheinbar nicht auf das Sofa springen, was ich als Schwäche auslegte. Also hob ich sie hoch
Am Abend fraß sie wunderbar und war nur am kuscheln. Wir sollten sie ruhig halten, was für einen Yorkie nicht ganz einfach ist, vor allem wenn die Lebenslust wiederkehrt. Also erlaubte ich ihr am nächsten Tag, mit auf das hintere Grundstück zu gehen mit Ansage an die anderen hunde, sie in Ruhe zu lassen. Mir fiel auf, daß sie nicht trabte, sondern entweder ging oder galoppierte. Dann sah ich, daß sie beidseits humpelte.
Ich hatte in der Nacht festgestellt, daß sie die Infusion am Hals angetackert hatten und eine Klammer vergessen hatten zu ziehen. Da dies spezielle Klammern sind und sie nun beidseits humpelte fuhr ich sofort zu unserem Tierarzt. Er zog die Klammer und ich bat ihn, ohne etwas anzudeuten, sich doch bitte mal die Hinterhand anzusehen. Sofort sagte er, oh Gott die Patella ist hin, dann, als er die andere Seite untersuchte: Du lieber Himmel, die ja auch. Was ist passiert, sie hat doch nie etwas mit den Patellen gehabt.......................

Cindy ist/war eine äußerst gesunde, kräftige Hündin. Gesundheit steht bei uns an 1. Stelle!! Sie ist keine zwei Kilo zarte Hündin. Ich rief die Ärztin an, teilte ihr mit, daß es Cindy super ginge, sogar der Durchfall weg sei und das ich nun ein neuerliches Problem hätte, nämlich, daß sie nun beidseits Patella hätte. Ihre sofortig Antwort: Vererbung.
Nein, keine Vererbung, nie Patella in der Linie gehabt, nur gesunde Tiere, mehrfach tierärztlich untersucht usw. Und sie hat es vorher definitiv NICHT gehabt.
Sie meinte nur ganz lapidar: Na meinen Sie denn, sie ist bei uns vom Tisch gefallen? Auf meine Frage, was ich denn nun wohl machen solle, sie hätte ja auch Schmerzen: Operieren.
Auf meine Antwort, was denn das nun wieder kosten würde: Etwa 1600- 1800 Euro.

Dieses bedeutet für uns gleichzeitig, der Kosten wegen keine neuen Pfleglinge bis auf weiteres aufnehmen zu können.

Der Fairness halber muß ich aber sagen, daß Cindy auch freiwillig wieder mit in die Klinik gegangen ist. Sie ist definitif lieb behandelt worden
Unsere Nerven liegen noch immer blank, die armen Welpen dürfen kaum ihrem Bewegungs- und Untersuchungsdrang nachkommen, schon bin ich da und habe Panik, es könnte was passieren. Die Tränen laufen einfach, obwohl es gar nichts zu weinen gibt, im Gegenteil, die Welpen sind super drauf, rotzfrech und kerngesund und doch hat man bei der geringsten Kleinigkeit furchtbare Angst und muß sich zur Ordnung rufen. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis sich alles ein wenig normalisiert.

Für uns ist es wichtig, eine zumindest naheliegende Erklärung für dies schreckliche Unglück zu finden. Das nimmt uns nicht unsere Schuldgefühle, aber die Ungewißheit ist nicht auszuhalten. Wir glauben der Version unseres Tierarztes. Wir wollen sie glauben.
In dem Grasmulch sind hochgiftige Bakterien, Schimmelpilze, Gase, etc.
Da der Mulch aufgewühlt war, die Hunde unterschiedlich stark erkrankt waren, kann es nur so gewesen sein. Die einen haben von der Stelle etwas gefressen, wo gerade ein hochgiftiger Verwesungsprozeß in Gange war, die anderen vielleicht nur 3 cm weiter, wo es noch nicht so schlimm war und Anna und Cindy haben vielleicht etwas von der sich bildenden Jauche geleckt.
Unsere Auslaufflächen werden bewußt immer kurz gehalten, wir haben ganz ganz selten mal Zecken oder Flöhe. Wir benutzen keine Spots.
Es gibt genügend Gras zu fressen für die Hunde auch Quecke ist vorhanden (an die sie aber nicht gehen). Niemand hier will unseren Hunden etwas Böses, alle passen auf, sollte mal ein Fremder am Grundstück stehenbleiben o.ä.. Auch Dünger wird nicht benutzt.
Es kann nur diese Erklärung sein.
Wir können nur an alle Halter appelieren:

OB IHR ES NUN GLAUBT ODER AUCH NICHT - LAßT ES ERST GAR NICHT SO WEIT KOMMEN
_________________
Ich bin die Schnellste :

Während andere noch stolpern - liege ich schon auf der Fresse .



_________________
Ich mußte meinen Heiligenschein wieder abnehmen,er hat gegen die Hörner gedrückt.

Jede Nacht sitzt der Teufel an meinem Bett und bewundert sein Meisterwerk.
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